Häufig gestellte Fragen

„Bewältige ich es oder schaffen wir es noch allein? An welchem Punkt ziehe ich oder ziehen wir uns professionelle Hilfe hinzu?“ Diese Frage haben sich viele Personen schon einmal gestellt.

Oft ist der erste Schritt, sich auf eine psychotherapeutische Behandlung oder ein Coaching einzulassen, der schwerste.

Ist die verhältnismäßig hohe Hürde der Kontaktsuche und -aufnahme überwunden, ergeben sich meist schon zu Beginn erste Perspektiven und Lichtblicke.

Die Arbeit von Psychotherapeut:innen wurde in den letzten hundert Jahren weitestgehend gesellschaftlich tabuisiert und wird heute teilweise immernoch mit „Verrücktsein“ oder „Wahnsinn“ in Verbindung gebracht.

Seitdem in Deutschland das Psychotherapeutengesetz (1998) verabschiedet wurde hat sich an dem Berufsfeld der Psychotherapie viel geändert, weil mehr Informationen über die Qualität und Inhalte der Arbeit von Psychotherapeut:innen bereitgestellt und geregelt wurden. In den meisten Fällen liegt die eher ablehnende, negative Bewertung an veralteten Informationen, die die Geselleschaft zur Verfügung hat. Daraus ergibt sich, dass adäquate Informationen immer zuielführend sind.

Viele Menschen und deren Familien erkennen heute frühzeitig den psychotherapeutischen Handlungsbedarf und profitieren durch eine passende Psychotherapie häufig wieder schnell von einem stabilen Funktionsniveau im Alltag. Sie können das Leben also wieder besser bewältigen. Bei vielen anderen Gesundheitsfragen zeugt es ebenso von gesunder Selbstfürsorge, wenn man einen Facharzt für spezifische Krankheitssymptome aufsucht. Sich professionelle, psychologische Hilfe bzw. einen Coach zu suchen stellt somit eine große Stärke dar. Im Folgenden sollen Sie Antworten auf Fragen bekommen, die sich viele Patient:innen vor Beginn einer Psychotherapie häufig stellen.