Arbeitsweise

Als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut biete ich kurzfristig Termine für ein Erstgespräch für Privatpatient_innen und Selbstzahler_innen an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die psychotherapeutische Behandlung über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren bei der gesetzlichen Krankenkasse bewilligen zu lassen, sofern sich kein Termin bei einem/-r niedergelassenen Kollegen/-in mit „Kassensitz“ (für gesetzlich Versicherte) ergeben hat.

Das Angebot in meiner Praxis richtet sich an Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und natürlich an deren Eltern.

Der Aufbau einer tragfähigen Therapeuten-Patient_innen -Beziehung ist für mich ausschlaggebend für den Erfolg einer Behandlung. Daher wird den Kriterien wie Struktur und Stabilität im Therapieprozess, Verlässlichkeit, Vertrauen und Klarheit eine besonders große Bedeutung beigemessen.

Ein respektvoller, emphatischer und offener Umgang ist mir in meiner Arbeit wichtig

Nach dem Aufbau einer tragfähigen Beziehung und der Bereitschaft von Patient_innenseite und Psychotherapeutenseite, die Arbeit fortzusetzen geht es darum, diagnostisch zu erfassen, worum es genau geht. Anschließend wird ein gemeinsames Störungsverständnis erarbeitet. Es wird eine Art Konzept/Erklärung entwickelt, warum das Problem oder das problematische Verhalten/Störverhalten eine so stabile Funktion im Alltag der Patient_innen eingenommen hat. Wichtig dabei ist, dass die Psychotherapie eine gemeinsame Arbeit zwischen den Patient_innen und dem Psychotherapeuten ist. Ich lege sehr viel Wert darauf transparent zu machen, wie sich der Prozess gestaltet und darauf, dass die Patient_innen Einsicht und Verständnis in ihre Beweggründe und Verhaltensmuster erlangen. Im weiteren Verlauf dienen klare Ziele für das Arbeitsbündnis. Dabei ist es hilfreich, dass die Patient_innen und ihre Familien stets kritisch sind, bei Unklarheiten nachfragen und im Prozess prüfen, ob sie mit der Arbeit und den Techniken/Strategien einverstanden sind. Innerhalb des Therapieverlaufs können Ziele neu überarbeitet und umformuliert oder ergänzt werden, da es typisch ist, dass es im Therapieverlauf durch neue Verhaltensmuster und Perspektiven zu Unregelmäßigkeiten kommt.

Die verhaltenstherapeutische Arbeit ist insgesamt als lösungsorientiert zu verstehen und soll helfen, mit neuen Denkansätzen, Strategien und Verhaltensmustern eine bessere Lebensqualität für die Patient_innen und das familiäre und soziale Umfeld zu erreichen.